Donnerstag, 20. Januar 2011

Slam, baby, Slam!

Es ist eine endlose Reise, jeder weiß es.
Man verändert sich, hat seine Vorbilder.
Jeder Versuch nach Anerkennung und Individualität wird getan.
Man will immer das beste, doch was ist das Beste überhaupt?
Man will mit sich und der Welt zufrieden sein,
doch immer kommt etwas dazwischen.
Man hinterfragt sich und sein Denken, sein Handeln.
Sieht zu anderen, vergleicht sich, beobachtet, denkt sich Charakterzüge.
Man bildet sich Perfektionismus ein, will perfekt sein,
auch wenn es 'perfekt' nicht gibt.
Es ist das Streben, das Streben danach, glücklich zu sein.
Mit sich, mit allen, mit der Welt.
Es ist das Streben nach Glück,
doch leider gibt es kein vollkommenes Glück.
Man kann es nicht einsehen, weil man doch den Perfektionismus im Kopf hat.
Man war doch schon so oft glücklich.
Jedoch suchen wir nach dem vollkommenem Glück;
dem Glück, bei dem man wunschlos glücklich ist,
bei dem man keine Sorgen mehr hat, weil eben alles perfekt ist.

Es ist die Suche nach dem Happy End,
das es doch geben muss, wie es in so vielen Filmen gezeigt wird.
Jedoch sind diese Filme geplant, es gibt keinen Zufall.
Alles ist durchdacht.
Man hat diese Hoffnung, dass alles, was im Leben passiert, doch bestimmt ist.
Dass Dinge passieren, weil noch etwas besseres auf uns wartet, womit wir glücklicher sind.
Wir wünschen uns das Happy End.
Es ist das Wunschdenken, die Hoffnung, die uns aus Krisen rausholt, der dunklen Realität.
Ob es in der Schule nicht läuft oder mit Freunden,
wir versuchen mit Optimismus und Ironie alles wieder auf die Reihe zu kriegen
und unserem Glück entgegen zu streben.
Doch wie es die Ironie des Schicksals will,
sind wir unsere eigenen Drehbuchautoren.
Wir machen uns das Leben selbst so schwer, indem wir dem Zwang des Perfektionismus nachgeben.
Dabei sollten wir uns besser um die Sorgen der Welt kümmern,
und nicht darum, wie wir den nächsten Post auf Facebook formulieren,
um mindestens 34 Likes zu bekommen.
Wir sind jung, deshalb liegt es an uns, was wir aus unserem Leben machen.
Wir sind vielleicht nicht alt genug, um zu wissen, was wir falsch machen,
aber wir sollten intelligent genug sein, um zu wissen,
dass es an der Zeit ist, etwas zu verändern!